Archiv - ältere News
StEG auf dem Ganztagsschulkongress 2011
Am 4. und 5. November findet in Berlin der 8. Ganztagsschulkongress des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF), der Kultusministerkonferenz (KMK) und der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung (DKJS) statt. Am StEG-Stand können Sie sich über aktuelle Ergebnisse und die Fortführung der Studie informieren. Außerdem ist es möglich, in unserem neuen Buch zu blättern.
Weitere Informationen zum Kongress finden Sie unter www.ganztaegig-lernen.de.
9. Tagung des Forschungsnetzwerks Ganztagsschule
Am 29. und 30 September 2011 findet an der Technischen Universität Dortmund die 9. Tagung des Forschungsnetzwerks Ganztagsschule statt. In Vorträgen und einer Postersession werden wieder aktuelle empirische Befunde zur Entwicklung und den Wirkungen außerunterrichtlicher Angebote vorgestellt und diskutiert. Das Tagungsprogramm finden Sie hier:
Für Nachfragen steht Ihnen Karin Lossen zur Verfügung (E-Mail: lossen@ifs.tu-dortmund.de; Tel.: +49-(0)231-755-5507).
StEG auf der AEPF-Tagung
Vom 13. bis zum 15. September 2010 findet in Jena die 74. Tagung der Arbeitsgruppe für Empirische Pädagogische Forschung statt. Auch in diesem Jahr ist die Studie zur Entwicklung von Ganztagsschulen (StEG) wieder mit mehreren Vorträgen auf dieser Fachkonferenz vertreten.
Am Dienstag, den 14. September, finden nachmittags drei Präsentationen aus StEG statt. Tanja Webs und Wolfram Rollett haben zusammen mit Brigit Eickelmann „individuelle und kompositionelle Effekte von Schülermerkmalen auf die Nutzung digitaler Medien an Ganztagsschulen der Sekundarstufe I“ untersucht und werden Ihre Befunde diskutieren. Katja Tillmann hält einen Vortrag zur „Partizipation und Kooperation des weiteren pädagogisch tätigen Personals an Ganztagsschulen“. Nicht ganztagsschulspezifisch aber auf Grundlage der ersten beiden Wellen von StEG ist der Beitrag von Natalie Fischer, Felix Brümmer, Hans Peter Kuhn und Eckhard Klieme mit dem Titel „Individuelle Wahrnehmung oder schulische Prozessqualität: Was beeinflusst die motivationale und leistungsbezogene Entwicklung nach dem Übergang in die Sekundarstufe?“. Am Mittwochmorgen stellen Hans Peter Kuhn, Natalie Fischer und Felix Brümmer unter der Überschrift „Ganztagsschule für ein sozial gerechteres Bildungssystem?“ Befunde aus StEG zu den kompensatorischen Wirkungen für bildungsbenachteiligte Gruppen vor.
Das gesamte Tagungsprogramm mit den genauen Zeiten und Raumangaben finden Sie unter www.aepf.uni-jena.de.
Rückmeldungen an die Länder
Im August 2010 erhalten die Kultusministerien der an der Studie zur Entwicklung von Ganztagsschulen (StEG) beteiligten Bundesländer ihre landesspezifischen Rückmeldungen. Primar- und Sekundarstufenschulen werden hierbei getrennt betrachtet. Die Rückmeldungen fassen die Angaben der Schulen des jeweiligen Landes zusammen und stellen sie den durchschnittlichen Ergebnissen aller StEG-Teilnehmerländer gegenüber. Rückschlüsse auf einzelne Schulen sind nicht möglich.
Inhaltlich orientieren sich die landesspezifischen Rückmeldungen an den im Mai online gestellten schulspezifischen Rückmeldungen. Die ausgewählten Ergebnisse beinhalten Daten aus den verschiedenen Quellen: der Schülerbefragung, der Schulleitungsbefragung, der Befragung der Lehrkräfte, der Befragung des weiteren pädagogisch tätigen Personals, der Elternbefragung und der Befragung der Kooperationspartner der Schulen. Mit diesen Informationen möchte StEG die Länder bei der Weiterentwicklung der Ganztagsschulen unterstützen.
Schulspezifische Rückmeldungen online
Ab dem 17. Mai 2010 sind die schulspezifischen Rückmeldungen über alle drei Erhebungswellen der Studie zur Entwicklung von Ganztagsschulen (StEG) online verfügbar. Mit der Schulnummer und dem Passwort, die den Schulleitungen per Post zugeschickt wurden, können unter der Netzadresse www.projekt-steg.de/schulen ausgewählte Ergebnisse der einzelnen Schulen eingesehen und als PDF gedruckt werden.
Bei Fragen zum bzw. Problemen beim Aufrufen der Schulrückmeldungen melden Sie sich entweder telefonisch unter 069/24708-114 (Felix Brümmer) oder schicken im StEG-Internetportal eine Nachricht unter „Rückfragen“. Bei solchen Nachrichten bitten wir Sie, unbedingt Ihre Kontaktdaten (E-Mail, Schule, Telefonnummer) anzugeben.
Die Schulrückmeldungen enthalten Angaben zur Qualität der Schule, des Ganztagsbetriebs und der Ergebnisse der Ganztagsschule. In ihrem Mittelpunkt steht diesmal die Frage, wie sich die einzelnen Schulen über die drei Erhebungswellen von StEG hinweg entwickelt haben. Zum einen werden aktuelle Ergebnisse von 2009 mit Angaben aus der ersten Befragung im Jahre 2005 verglichen, zum anderen werden einzelne Entwicklungsverläufe der Gesamtentwicklung für die entsprechende Schulstufe in dem Bundesland der jeweiligen Schule gegenüber gestellt.
Die Rückmeldungen stellen Informationen bereit, um in den Schulen Diskussionen darüber anzuregen, welche Ziele dort – gerade auch im Hinblick auf den Ganztagsbetrieb – verfolgt werden sollen, inwiefern diese bereits erreicht wurden und wo die Entwicklung noch vorangetrieben werden muss.
Erschienen
Fischer, N., Brümmer, F., Kuhn, H. P. & Züchner, I (2010). Individuelle Wirkungen des Ganztagsschulbesuchs in der Sekundarstufe. Erkenntnisse aus der Studie zur Entwicklung von Ganztagsschule (StEG). In: Schulverwaltung. Hessen, Rheinland-Pfalz, 15 (2010) 2, S. 38-39. Volltext unter: http://www.pedocs.de/volltexte/2010/2665.
Stecher, L., Allemann-Ghionda, C., Helsper, W. & Klieme, E. (Hrsg.) (2010). Ganztägige Bildung und Betreuung 54. Beiheft der Zeitschrift für Pädagogik.
Individuelle Wirkungen des Ganztagsschulbesuchs in der Sekundarstufe. Erkenntnisse aus der Studie zur Entwicklung von Ganztagsschule (StEG). In: Schulverwaltung. Hessen, Rheinland-Pfalz, 15 (2010) 2, S. 38-39. Volltext unter: http://www.pedocs.de/volltexte/2010/2665.
Im 54. Beiheft der Zeitschrift für Pädagogik zum Thema ganztägige Betreuung und Bildung ist die Studie zur Entwicklung von Ganztagsschulen (StEG) nicht nur durch die Herausgeber Ludwig Stecher und Eckhard Klieme sondern auch mit fünf Einzelbeiträgen vertreten. Heinz Günter Holtappels und Wolfram Rollett widmen sich in ihrem Beitrag dem Thema Schulentwicklung in Ganztagsschulen und der Bedeutung von Zielorientierungen und Konzeption für die Qualität des Bildungsangebots. Bettina Arnold analysiert den Beitrag von Kooperationspartnern zur individuellen Förderung an Ganztagsschulen. Der Frage, ob die Ganztagsschule zur Chancengleichheit von Schülerinnen und Schülern unterschiedlicher sozialer Herkunft beiträgt, geht Christine Steiner in ihrem Artikel nach. Natalie Fischer, Hans Peter Kuhn und Eckhard Klieme untersuchen die Wirkungen ganztägiger Beschulung auf die Entwicklung von Lernmotivation und schulischer Performanz nach dem Übergang in die Sekundarstufe I und finden empirische Antworten auf die Frage, was die Ganztagsschule hier leisten kann. Ivo Züchner befasst sich mit dem Zusammenhang zwischen schulischen Ganztagsangeboten und dem Zeitregime von Familien. Stehen Familien und Ganztagsangebote in Konkurrenz zueinander oder spielen sie zusammen?
8. Tagung des Forschungsnetzwerks Ganztagsschule
Am 29. und 30. April findet an der Technischen Universität Dortmund die 8. Tagung des Forschungsnetzwerks Ganztagsschule statt. Themenschwerpunkte der zweitägigen Veranstaltung sind „Kooperation und Partizipation innerhalb und außerhalb von Ganztagsschulen“ sowie „Chancengleichheit“. Darüber hinaus wird es Vorträge zur „Einbindung der Ganztagsschulen in das Umfeld“ und zur „Ganztagsschule in den Spannungsfeldern und sozialen Beziehungen“ geben. Außerdem wird „Ganz In – mit Ganztag mehr Zukunft“ vorgestellt und es zeigen sich verschiedene Projekte des Forschungsnetzwerks im Rahmen einer Posterpräsentation.
Die Studie zur Entwicklung von Ganztagsschulen (StEG) ist in Dortmund gleich mit mehreren Beiträgen vertreten. Eröffnet wird die Tagung vom Dortmunder Prof. Heinz Günter Holtappels und Netzwerkkoordinatorin Karin Lossen. Prof. Ludwig Stecher von der Universität Gießen hält den einführenden Vortrag zum Thema „Ganztagsschulforschung als Mikro-Makro-Puzzle“. Katja Tillmann vom Institut für Schulentwicklungsforschung in Dortmund präsentiert StEG-Ergebnisse zu Partizipation und Kooperation des weiteren pädagogisch tätigen Personals an Ganztagsschulen. Bettina Arnold vom Deutschen Jugendinstitut in München wird auf Grundlage der Daten von StEG Ergebnisse zur Elternpartizipation an Ganztagsschulen vorstellen, während Dr. Natalie Fischer vom Deutschen Institut für Internationale Pädagogische Forschung in Frankfurt zu den kompensatorischen Wirkungen ganztägiger Beschulung hinsichtlich des sozialen Lernens sprechen wird.
Nähere Informationen zur 8. Tagung des Forschungsnetzwerks Ganztagsschule erhalten Sie bei der Netzwerkkoordinatorin Karin Lossen unter lossen@ifs.uni-dortmund.de.
Pressekonferenz 8. September 2008
Prof. Dr. Heinz-Günther Holtappels (IFS), Prof. Dr. Thomas Rauschenbach (DJI) und Prof. Dr. Eckhard Klieme (DIPF), die Verantwortlichen der Studie zur Entwicklung von Ganztagsschulen (StEG), stellen die Ergebnisse der zweiten Erhebungswelle der Öffentlichkeit vor.
Ergebnis-Band zur ersten Erhebungswelle in der zweiten Auflage erschienen!
Die Ergebnisse der Ausgangserhebung im Rahmen der ersten Erhebungswelle sind seit Juni 2007 in einem Ergebnisband veröffentlicht. Das Buch bildet im Juventa-Verlag zugleich den Auftakt zu einer Reihe mit dem Titel "Studien zur ganztägigen Bildung" und ist im September 2008 in der zweiten Auflage erschienen.
Holtappels, H.G., Klieme, E., Rauschenbach. T., Stecher, L. (Hrsg) (2008): Ganztagsschule in Deutschland. Ergebnisse der Ausgangserhebung der "Studie zur Entwicklung von Ganztagsschulen" (StEG). Studien zur ganztägigen Bildung, Band 1. Weinheim: Juventa.
ISBN: 978-3-7799-2150-9












